Die Hinrichtungsstätte des Amtes Meinersen

Eine Quellensammlung



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Die Hinrichtungsstätte des Amtes Meinersen
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Wir sprechen gerne von den dunklen Seiten der deutschen Geschichte, wenn wir von Gräueltaten reden, an denen Deutsche beteiligt gewesen sind. Ein dunkles Kapitel ist jedoch auch das Justizwesen selbst. Irrglauben, Diktatur und Sadismus führten die Angehörigen privilegierter Schichten in früheren Zeiten dazu, ihren Untertanen unsägliches Leid anzutun, sie zu foltern, sie hinzurichten. Die "Gerichte", die wir in großer Zahl auf der kurhannoverschen Landesaufnahme des 18. Jahrhunderts ausmachen, sind fast durchweg jüngeren Datums. Inwieweit die in alten Karten eingezeichneten "Gerichte" auch zwingend Richtstätten waren, auf denen "arme Sünder" vom Leben zum Tod befördert wurden, ist nicht immer mit Bestimmtheit zu sagen, da die Quellenlage in Bezug auf die Kriminalgerichtsbarkeit in den Ämtern allgemein recht spärlich ist. In Bezug auf Ohof jedoch ist die Aktenlage eindeutig. Diese Hinrichtungsstätte stellt in den Lüneburgischen Landen einen Sonderfall dar. Hier, an der Grenze Meinersens zu Peine, herrschte eine rege Hinrichtungspraxis. Bis zum Jahre 1829 wurden dort vermutlich fast 70 Kriminelle ins Jenseits befördert.
Autor/-in

About the author

Matthias Blazek, geboren 1966 in Celle, Abitur 1987 an der Lutherschule Hannover, Studium an der Fachhochschule für Allgemeine Verwaltung in Hildesheim, verheiratet, drei Kinder, Journalist, Verfasser zahlreicher Dorf- und Verbandschroniken und Autor des "Sachsenspiegel" der "Celleschen Zeitung", hat sich in mühevoller Archivarbeit einem Thema gewidmet, das nunmehr auf 152 Seiten einen interessanten wie fundierten Einblick in diesen Abschnitt der niedersächsischen Landesgeschichte gewährt. Ein Register hilft dem Leser bei der Suche nach Angaben aus den 46 Dörfern des Amtes Meinersen. Auch das Amtsgericht Meinersen (1852-1959) ist ausführlich beschrieben.
Matthias Blazek legt mit seinem neuesten Werk ein Nachschlagewerk für Chronisten und Heimatkundler vor.
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„Nach dem Genuss dieser Lektüre kann der Begriff der Guten Alten Zeit nur noch als absurd empfunden werden. Schwache Gemüter seien gewarnt, die Beschreibungen des Autors über die vergangenen Kriminalfälle, grausame Folter und unmenschliche Strafen gehen sehr zu Herzen. Allein Blazeks sachlicher Umgang mit dem Thema - sein Ton gerät nie zu voyeuristisch, noch versucht er, durch überzogene Vokabeln die Fälle zu kommentieren - zieht die Leser in den Bann und macht Lust auf dieses Kapitel der (Kriminal-)Geschichte.“ (www.dollbergen.de, November 2008)„Matthias Blazek hat sich in mühevoller Archivarbeit einem Thema gewidmet, das nunmehr auf 150 Seiten abgedruckt ist und einen interessanten wie fundierten Einblick in diesen Abschnitt der niedersächsischen Landesgeschichte gewährt.“ (Der Krimi-Tipp, Nr.55, Juli-Dez. 2010)
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Autor/-in Matthias Blazek
Anzahl der Seiten 150
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 31.10.2008
Gewicht (kg) 0.2270
ISBN-13 9783898219570