Kino der Ekstase

Formen der Selbstüberschreitung in den Filmen Andrzej Żuławskis



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Kino der Ekstase
Formen der Selbstüberschreitung in den Filmen Andrzej Żuławskis
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Die Filme des polnischen Regisseurs Andrzej Żuławski sind überbordend und frenetisch, seine Figuren scheinen wie von heiliger Raserei ergriffen und rotieren ständig zwischen existenzieller Angst und transzendentaler Epiphanie. Alexander Schmidts brillante Analyse der filmischen Handschrift des Auteurs Żuławski postuliert als zentralen Fluchtpunkt seines Werks die Selbstüberschreitung, die zugleich Ekstase wie auch Exzess und moralische Transgression ist. Ausgehend von der kulturgeschichtlichen Bedeutung der Ekstase in Religion und Philosophie, vor allem bei Friedrich Nietzsche und Georges Bataille, stellt Schmidt Verbindungen zwischen den Formen ekstatischen Außer-sich-Seins und den filmischen Darstellungen und Gestaltungsweisen in Żuławskis Filmen dar. Als Verbindungsglied zwischen den oft schwer fassbaren, mystischen Konzepten von Ekstase und Überschreitung einerseits und konkreten filmischen Mitteln andererseits dienen dabei auch Ideen der Filmtheoretiker Gilles Deleuze und Kristin Thompson.
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About the author

Alexander Schmidt hat Theater- und Medienwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg studiert und arbeitet derzeit als freier Redakteur in Berlin.
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Autor/-in Alexander Schmidt
Herausgeber/-in Irmbert Schenk, Hans Jürgen Wulff
Anzahl der Seiten 158
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 27.04.2018
Gewicht (kg) 0.2050
ISBN-13 9783838203133