Berliner Schriften zum Theater der Unterdrückten

Herausgeber: Harald Hahn

ISSN 1863-2106

Das Theater der Unterdrückten geht auf den Brasilianer Augusto Boal zurück, der als einer der wichtigsten Theatermacher unserer Zeit gilt. Der Ansatz verbindet politische Bewusstseinsbildung mit befreiender Pädagogik und nutzt das Theater als öffentliches Forum. Ein wichtiges Ziel ist dabei die Einbeziehung der ZuschauerInnen in Form eines echten Dialogs. Dabei kommen verschiedene Spiele, Übungen und Techniken zum Einsatz, mit denen die AkteurInnen ihre Lebensrealität theatralisch darstellen und Schritte zur Veränderung erproben können. Inzwischen wird diese Theaterform in vielen verschiedenen Ländern praktiziert und ist auch in Deutschland zu einem festen Bestandteil der Theaterpäda­go­gik geworden.
Die Berliner Schriftenreihe zum Theater der Unterdrückten hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative und spannende Ansätze aus der Welt des Theaters der Unterdrückten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auf diese Weise soll ein publizistischer Beitrag zu seiner Weiterver­brei­tung geleistet werden. Neben theaterwissenschaftlichen Betrachtungen wer­den dabei interessante Projekte vorgestellt, die als Anregung für die eigene Theaterpraxis dienen können.

Harald Hahn: Diplom-Pädagoge, Systemischer Berater, Theater- und Kulturschaffender aus Berlin. Gründer des Legislativen Theater Berlins. Kontakt: www.harald-hahn.de

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  1. "Das spielt (k)eine Rolle!" - Theater der Befreiung nach Augusto Boal als Empowerment-Werkzeug im Kontext von Selbsthilfe
    19,90 €
    ibidem
    126 Seiten
    Das Theater der Unterdrückten ist ein Theater der Befreiung. Sein dialogisch-emanzipatorischer Charakter trägt dazu bei, dass Menschen sich ihrer Fremdbestimmungen, aber auch ihrer Gestaltungs- und Entwicklungspotentiale...
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