Franziska Alexandra Sittig und Noam Petri berichten uns von dem beunruhigenden Aufstieg einer radikalen antiwestlichen Koalition in den Zentren der Wissenschaft, wo islamistische und linksradikale Ideologien aufeinandertreffen. Was als studentische Randbewegung begann, hat mittlerweile die Elite akademischer Institutionen durchdrungen und diktiert auf subtile Weise die Narrative in Politik und Medien.
Anhand sorgfältig beleuchteter Fallbeispiele aus den USA und Deutschland decken Sittig und Petri die Zusammenhänge von ideologischem Extremismus, institutionellem Verrat und dem Anstieg antisemitischer Gewalt auf. Sie weisen auf erschreckende Parallelen zu historischen Fällen von akademischer Nähe zu Totalitarismus hin und zeigen, wie Universitäten Islamismus und radikales linkes Gedankengut legitimieren helfen.
Dieses Buch ist ein Weckruf. Es zeigt, dass sich der westliche Wissenschaftsbetrieb an einem Wendepunkt hin zu aktivistischer Radikalisierung befindet. Es ist ein dringender Appell, das kulturelle und intellektuelle Erbe der Aufklärung vor ideologischer Subversion zu schützen.
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Franziska Sittig
Franziska Alexandra Sittig completed her master’s degree in International Affairs/European Politics at Columbia University in New York City, where she specialized in terrorism and Islamism. She publishes regularly for the Frankfurter Allgemeine Zeitung and also published for Axel Springer, Zeit, the Jüdische Allgemeine, Focus Money, Cicero as well as the City Journal. She is a former associate at Manhattan Institute, and also spoke on CBS News, ABC News, Fox News and others.
In 2016, she won the Zeit Young Talent Award.
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Noam Petri
Noam Petri studies medicine at the Charité Berlin and is vice president of the Jewish Students’ Union Germany. For his year-long commitment he won the Frankfurt Citizen Award for Volunteering in 2021 and was nominated for the German Engagement Prize in 2022. The Frankfurter Allgemeine Zeitung has described him as »the ›jack of all trades‹«.
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Bassam Tibi
Bassam Tibi, Jahrgang 1944, wuchs in Damaskus auf und kam 1962 nach Deutschland, wo er Sozialwissenschaft, Philosophie und Geschichte sowie Islamwissenschaft studierte – unter anderem bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno sowie Iring Fetscher. Mit 28 Jahren wurde er zum Professor für Internationale Beziehungen in Göttingen berufen. Tibi lehrte und forschte auf fünf Kontinenten, u.a. in den USA an den Universitäten Harvard, Princeton, Cornell, Berkeley und Yale sowie in Dakar, Yaoundé, Khartum, Jakarta, Ankara, St. Gallen sowie Singapur und zuletzt 2016 an der American University of Cairo.
1995 wurde ihm von Roman Herzog das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für seine Förderung eines besseren Verständnisses des Islam verliehen. 2003 erhielt Bassam Tibi, zusammen mit dem jüdischen Zeithistoriker Michael Wolffsohn, in der Aula der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich den Schweizer Preis der Stiftung für Abendländische Besinnung, in Anerkennung der Leistung beider für europäische Werte. 2016 wurde er in den Senat der von Helmut Schmidt ins Leben gerufenen Deutschen Nationalstiftung gewählt.
2019 wurde Tibi vom Vordenker-Forum, das von den Partnern Frankfurter Allgemeine Zeitung, Plansecur und Goethe-Universität Frankfurt getragen wird, in Würdigung für seinen Einsatz um ein offenes und integrationsstarkes Europa als Vordenker des Jahres ausgezeichnet.
-- Im Mai 1994 gründete Bassam Tibi mit dem Rabbiner Albert Friedlander in der Westminster-Synagoge in London den jüdisch-islamischen Dialog.
-- Von 2007 bis 2010 (mit Unterbrechungen in Yale und Cornell) war Tibi als erster Muslim am Forschungsinstitut des Holocaust Museum in Washington DC als The Resnick Senior Fellow for the Study of Antisemitism CAHS / Center for Advanced Holocaust Studies tätig.
-- In den Jahren 2018 und 2019 (Juli/August) hielt Tibi am St. John’s College der Oxford University Vorlesungen über den neuen Antisemitismus.
-- In der vorliegenden Autobiografie stellt Tibi seine Lebensgeschichte als eine Weltreise zwischen den Kulturen vor. Hierbei wird deutlich, dass Rassismus und Antisemitismus einen Rückfall in die Barbarei bedeuten. Diese Erkenntnis war auch zentrales Element von Tibis Gastrede, die er in Wien beim jährlichen Gedenktag 2019 gegen Gewalt und Rassismus vor dem österreichischen Parlament hielt.
-- Im September 2020 wurde Tibi von Bundespräsident Van der Bellen mit dem Österreichischen Ehrenkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
Tibi veröffentlichte im Zeitraum von 1969 bis 2021 dreiunddreißig Bücher in deutscher und von 1980 bis 2014 zwölf Bücher in englischer Sprache.
Seit 2016 erscheint Tibis Werk in neuen Ausgaben bei ibidem.
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Michael Wolffsohn
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| Vorwort von | Bassam Tibi, Michael Wolffsohn |
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Seitenzahl |
328
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Typ |
E-Book
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Erscheinungsdatum |
15.07.2025
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Sprache |
Deutsch
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E-Book-Format |
PDF
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E-Book DRM |
Digital Rights Management - Wasserzeichen
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ISBN
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978-3-8382-8048-6
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Durch eine Analyse der aktuellen Studentenproteste und der politischen Strömungen, durch welche diese geprägt sind, setzen sich Sittig und Petri mit einem der heikelsten Themen der Gegenwart auseinander. Dabei überzeugen sie durch eine bemerkenswerte Kombination aus Klarheit, moralischem Mut und akademischer Strenge. Insbesondere beleuchten sie die ideologischen und operativen Wechselwirkungen zwischen islamistischer und hyperprogressiver Politik, einem Phänomen, das weit über den Hochschulbereich hinausgeht und in intellektuellen, politischen und sicherheitspolitischen Kreisen auf höchster Ebene in ganz Europa intensiv diskutiert wird. Das Ergebnis ist eine bahnbrechende Studie, die breite Beachtung verdient.
—Lorenzo Vidino, Programmdirektor für Extremismus an der George Washington University, Experte für Islamismus in Europa und Nordamerika, Autor von, unter anderem, The New Muslim Brotherhood in the West und The Closed Circle: Joining and Leaving the Muslim Brotherhood in the West.
Dieses mutige und dringend notwendige Buch legt die ideologischen Kräfte offen, welche die westliche Wissenschaft und die westliche Zivilisation an sich bedrohen. Verfasst von zwei Studierenden – die eine in den USA, der andere in Deutschland –, deckt es den alarmierenden Aufstieg einer von ihnen als „woke-islamistische Allianz“ bezeichneten Bewegung auf, die das freie Denken untergräbt, Extremismus legitimiert und die Grundlagen westlicher Werte unterminiert. Durch die Kombination von Erfahrungen aus erster Hand mit scharfsinnigen Analysen geben die Autoren einen eindringlichen Weckruf: Der Westen muss sich dieser wachsenden intellektuellen und kulturellen Krise stellen, bevor es zu spät ist.
—Mitchell Silber, Geschäftsführer der Community Security Initiative, außerordentlicher Professor an der School of International and Public Affairs (Columbia University), Autor des Buches The Al Qaeda Factor: Plots Against the West.
Ein kluges, aufrüttelndes und wichtiges Buch! „Die intellektuelle Selbstzerstörung“ überzeugt mit klaren Argumenten, präzisen Beispielen und einerverständlichen Sprache. Die Autoren zeigen eindringlich, wie gefährlich ideologische Verengung für Wissenschaft und Gesellschaft ist – und erinnern an die Bedeutung der Aufklärung. Ein packender Weckruf, der Mut macht, das freie Denken zu verteidigen.
– bibliomaniacs.de, August 2025.