Das vorliegende Buch nimmt die Leserschaft mit auf eine Reise in den Mikrokosmos der ukrainischen Intellektuellen der 1960er, welcher auf der Literaturkritik Iwan Dsjubas, dem Organisationstalent Iwan Switlytschnys und den brillanten poetischen Talenten von Wasyl Symonenko, Lina Kostenko, Mykola Winhranowsky und vielen anderen beruhte. Anhand zahlreicher Zeugnisse der ukrainischen Sechziger-Bewegung erleben wir die Biographien junger Menschen, die in den turbulenten Zeiten des Chruschtschow’schen »Tauwetters« eine originelle Kultur schufen, ihre Geschichte von Zweifeln sowie Kämpfen und schließlich die Zivilcourage einer neuen ukrainischen Generation sowie Kohorte von Kulturschaffenden, die durch gemeinsame Überzeugungen, gegenseitigen Respekt, Ehrlichkeit und Solidarität eng miteinander verbunden waren.
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Radomyr Mokryk
Dr. Radomyr Mokryk ist ein ukrainischer Historiker an der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropastudien der Karls-Universität Prag, wo er den Doktortitel erwarb. Mokryk ist u.a. Autor der Bücher Tschechische Geschichten des XX. Jahrhunderts (Kyjiw 2024) und Gespräche über die Ukraine (Prag 2023). Die ukrainischen »Sechziger« ist im Original auf Ukrainisch erschienen und wurde bereits ins Tschechische übersetzt.
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Christian Weise
14.03.2025
Ukraine: Literatur zwischen Angriffskrieg, Widerstand und Hoffnung
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| übersetzt von | Christian Weise |
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| Nachwort von | Christian Weise |
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Seitenzahl |
398
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Erscheinungsdatum |
07.01.2025
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Sprache |
Deutsch
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Typ |
Paperback
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Format |
8,3 in x 5,8 in
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ISBN
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978-3-8382-1873-1
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Gewicht
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537 g
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[D]as Buch [stellt] einen bedeutenden Beitrag zur Geschichte dieser Bewegung [der ukrainischen Unabhängigkeitsbewegung], aber auch der ukrainischen Literatur und Kultur der 1950er und 1960er Jahre dar, vor allem als quellengestützte Dokumentation, die mit reichen Archivmaterialien ein einmaliges Zeugnis einer Epoche gibt, in der eine schon in kommunistischer Zeit geborene junge Generation zum ersten Mal die Verlogenheit dieses Systems durchschaute, zugleich aber auch die Kontinuität des nationalen Elements in der ukrainischen Literatur einforderte und bewahrte.
– Alois Woldan, Universität Wien, in: Zeitschrift für Slavische Philologie 82.1 (2026).