Inwieweit ist Augusto Boals partizipatives Theater in der Supervision anwendbar? Anne Keiner gibt einen kenntnisreichen Einblick sowohl in die Grundlagen des Theaters der Unterdrückten als auch der berufsbezogenen Beratung. Anhand der Ebenen Theorie, Haltung und Methodik zeichnet sie den Fachdiskurs beider Gegenstandsbereiche nach, um schließlich differenziert die Anwendbarkeit von Boals Befreiungstheater für die Supervision zu untersuchen – beide sind gleichermaßen Orte der Aufklärung. Theater als supervisorische Intervention lädt ein, nicht stehen zu bleiben, sondern in Bewegung zu kommen, zu experimentieren und den „Möglichkeitssinn“ (Musil) zu erweitern. In diesem Sinne: Vorhang auf – es eröffnen sich neue Möglichkeitsräume!
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| Seitenzahl | 162 |
| Sprache | Deutsch |
| Format | 8,3 in x 5,8 in |
| Typ | Paperback |
| Erscheinungsdatum | 31.10.2019 |
| ISBN | 978-3-8382-1360-6 |
| Gewicht | 211 g |
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"Die Autorin widmet sich Impulsen, die das Theater der Unterdrückten (TdU) einer "emanzipatorischen Supervision" vermitteln kann. In fünf Kapiteln legt sie die theoretischen Grundlagen der Professionen dar (TdU und SV) und entwickelt aus der umfänglichen Literatur Zusammenhänge und konstituiert diese für eine konstruktive Praxis."—Stephan B. Antczack, Zeitschrift für Theaterpädagogik/April 2020