Die deutsch-sowjetischen Beziehungen zählen zu den tragischen Kapiteln des 20. Jahrhunderts, weshalb die Beseitigung „weißer Flecken“ in deren Geschichte eine wesentliche Aufgabe zeithistorischer Forschung ist.
Der russische Historiker Boris Chavkin zählt in Rußland zu den besten Kennern Deutschlands und der Archivbestände zur deutschen Zeitgeschichte. Seine teilweise aufsehenerregenden Archivfunde trugen zur Beantwortung verschiedener offener Fragen bei. Dies betrifft etwa die Hintergründe der Ermordung des deutschen Gesandten in Russland Graf Mirbach am 6. Juli 1918, die Lage der deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion, die Biographie einer umstrittenen Figur des deutschen Widerstandes, Major i.G. Joachim Kuhn, oder die Bewertung der deutsch-sowjetischen Geheimabkommen von 1939-41 durch die Kreml-Führung während der Auflösung der Sowjetunion 1989-91.
Diese und andere Befunde werden hier in Form einer Ausatz- und Dokumentensammlung nochmals der deutschen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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Boris Chavkin
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Leonid Luks
Dr. Leonid Luks studied History at Jerusalem and Munich. He is Professor Emeritus of Central and East European History at The Catholic University of Eichstätt-Ingolstadt, author of many books, and the General Editor of the Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte and Forum noveishei vostochnoevropeiskoi istorii i kul’tury.
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Markus Edlinger
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| Foreword by | Leonid Luks |
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| Edited by | Markus Edlinger |
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Number of Pages |
290
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Language |
German
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E-book format |
PDF
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Publication date |
24.02.2012
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e-book DRM |
Digital Rights Management - Watermark
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Type |
E-Book
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ISBN
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978-3-8382-5756-3
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Product safety information (EU GPSR)
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„Boris Chavkin bietet mit seinem Aufsatzband anregende Einsichten in die überwiegend spannungsgeladenen deutsch-sowjetischen Beziehungen des vergangenen Jahrhunderts. Dabei werden manche ‚weiße Flecken’ in der russischen Histographie beseitigt, die bislang das Ergebnis von Moskaus restriktiver Archivpolitik gewesen sind.“ (Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 1/2011)